Fragen √ľber Asbest-, Schadstoff- und Schimmelpilzsanierungen

In Bereichen der Bau-Dienstleistungen, in denen Abbrucharbeiten und R√ľckbautarbeiten ausgef√ľhrt werden, fallen verschiedene Angebote und T√§tigkeiten. Dazu z√§hlen verschiedene Arbeiten und Dienstleistungen wie etwa die Schimmelpilz-Sanierung, die Schadstoffsanierung¬†und die¬†Asbestsanierung.

Auf diese Bereiche der Baudienstleistungen haben wir, die DRESA OHG uns spezialisiert und besitzen die n√∂tige staatliche Zulassung. Wir besch√§ftigen uns vorwiegend mit der Sanierung von Asbest-verseuchten, von Schimmelpilz befallenen und schadstoffbelasteten Objekten. Durch die staatliche Zulassung ist die Gew√§hr gegeben, dass unser Team √ľber die n√∂tigen Qualifikationen, Aus- und Weiterbildungen verf√ľgt und alle gesetzlichen Anforderungen durch uns vollst√§ndig erf√ľllt werden.

Haben sie Fragen in diesen Bereichen, können sie uns gerne kontaktieren.

Fragen Sie uns einfach. Wir beraten Sie gern.

Asbestsanierung in Dresden

Gerade bei √§lteren H√§usern wurden fr√ľher Bau-und D√§mmstoffe benutzt, die heute als gesundheitsgef√§hrdend eingestuft werden.¬†Aufgrund der eindeutig festgestellten Gesundheitsgefahren, die von Asbest ausgehen, ist der Einsatz heute in vielen L√§ndern verboten – unter anderem in der ganzen EU.

In Deutschland unterliegt die Asbestsanierung der TRGS 519 (Technische Regeln f√ľr Gefahrstoffe: Asbest).

Unsere erfahrenen Sanierungsleiter haben die erforderliche Sachkunde nach TRGS 519 sowie jahrelange Erfahrung im Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen.

Wir sind Experten in Sachen sch√§dliche Stoffe und Schadstoffsanierung. Sch√ľtzen Sie Ihre Gesundheit und vertrauen unserem Fachpersonal. Wir kennen die geltenden Vorschriften und wissen, wie man mit gef√§hrlichen Stoffen umgeht und diese fachgerecht entsorgt.

Was ist Asbest?

Unter dem Begriff Asbest ist eine Gruppe nat√ľrlich vorkommender faserf√∂rmiger Minerale zusammengefa√üt. Aufgrund ihrer Eigenschaften – nicht brennbar, rei√ü- und zugfest, flexibel, elastisch, isolierend zu sein – kamen sie in Industrie und Gewerbe vielf√§ltig zum Einsatz. Aber auch im h√§uslichen Bereich gibt bzw. gab es f√ľr etliche Asbestprodukte Verwendungsm√∂glichkeiten.

Asbest wird zunächst bergbaulich in Untertage- oder Übertageminen abgebaut und gefördert. Im Asbestwerk wird dann durch Abspaltung nichtfaserigen Materials der Asbest gewonnen.

Woraus besteht Asbest?

Folgende Minerale und Mineralgruppen kommen in Asbest-Form, also feinfaserig vor:

  • Klinochrysotil oder Chrysotil (wei√üer Asbest), die industriell am meisten verwendete Asbestart
  • Grunerit¬† = Ferro-Anthophyllit (brauner Asbest)
  • Mysorit (brauner Asbest)
  • Magnesioriebeckit (blauer Asbest)
  • Tremolit
  • Aktinolith
  • Anthophyllit

Welche gesundheitlichen Folgen hat Asbest?

Die feinen Asbestfasern sind f√ľr das menschliche Auge unsichtbar. Wenn sie in die Lunge gelangen, k√∂nnen sie aufgrund ihrer Faserstruktur – oft erst nach 20 – 30 Jahren schwere Erkrankungen der Lunge, des Rippen oder Bauchfells bis hin zum Lungenkrebs ausl√∂sen. Asbest z√§hlt deshalb gem√§√ü Gefahrstoffverordnung zu den krebserzeugenden Stoffen.

Das Einatmen von Asbestfeinstaub kann hauptsächlich drei Erkrankungen hervorrufen:

  • Asbestose: Punktuelle Verh√§rtungen des Lungengewebes.
  • Lungenkrebs, h√§ufig in Verbindung mit Asbestose, Latenzzeit (Zeit bis zum Auftreten der Erkrankung) 20‚Äď30 Jahre, Raucher sind besonders betroffen.
  • Krebs des Rippen-/Bauchfells ( Mesotheliom), Latenzzeit 30‚Äď40 Jahre.

Wer ist durch ASBEST besonders gefährdet?

Ein besonders hohes Risiko von Asbest besteht hauptsächlich im Bau- und im Abbruchgewerbe. Durch regelmäßigen Kontakt mit Asbest und oft mangelndem Arbeitsschutz sind in diesen Berufsgruppen Krankheiten, die durch Asbest hervorgerufen wurden, sehr häufig. Aber auch im Heimwerkerbereich oder Mitarbeiter von Hausmeisterdiensten sind gehäuft Asbestkrankheiten zu finden. Heimwerker kommen mit dem Asbest meist bei kleineren Umbauarbeiten, wie das Abreißen einer Zwischendecke etc. in Kontakt.

Wie kann man Asbest erkennen?

Werkstoffe zu erkennen, die Asbest enthalten ist oft nicht so einfach wie man denkt.¬†Wissen √ľber Baustoffe, ihre Zusammensetzung und die Zeitr√§ume in denen sie hergestellt wurden ist hier ein Vorteil.

Wurde Ihr Haus samt Dach im Zeitraum zwischen 1900 und 1993 errichtet, ist die Gefahr sehr hoch, dass Asbest verbaut wurde.

Schwach gebundenes Asbest

Schwach gebundenes Asbest findet man meist in Isolierungen, D√§mmungen, Brandschutz- Verkleidungen oder Klappen und Dichtungen. Diese wurden in fr√ľheren Jahren auf Grund ihrer Haltbarkeit und Feuerbest√§ndigkeit von Asbest oft verwendet.

Dieses ist besonders gefährlich, da bereits ohne Krafteinwirkung von außen Asbestfasern in die Luft gelangen können.

Asbest in Reinform erkennen

In H√§usern mit alten √Ėfen und Kaminen sind oft Asbestschn√ľre zum Abdichten der Rohre verbaut wurden. Ebenfalls findet man Asbest in Reinform auch in feuerfesten Textilien und F√ľllstoffen.

Es ist √§hnlich gef√§hrlich, wie Asbest in schwach gebundener Form, da das Material sehr faserig ist und sich leicht kleine St√ľcke abl√∂sen k√∂nnen.

Stark gebundenes Asbest erkennen

Stark gebundenes Asbest kommt z. B. vor in Dacheindeckungen, Deckenplatten oder Wandverkleidungen. Im Gegensatz zur schwach gebundenen Variante können Asbestfasern beim stark gebundenen Asbest nur entweichen, wenn Sie die Werkstoffe von außen bearbeiten oder diese sich witterungsbedingt auflösen.

Wie kann man Asbest entsorgen?

Die Entsorgung von Asbest sollte man Spezialisten √ľberlassen. Auf keinen Fall sollte diese Arbeit eigenst√§ndig verrichtet werden. Dies kann t√∂dlich sein. Spezialisten verf√ľgen √ľber eine Lizenz und sind staatlich gepr√ľft, um derartigen T√§tigkeiten auszu√ľben.

Schadstoffhaltige Abf√§lle, zu denen Asbest zweifellos geh√∂rt, sind Sache der Sonderm√ľllentsorgung. Diese Form der Entsorgung sollte von Fachpersonal sorgf√§ltig √ľberwacht und dokumentiert werden. Dabei wird streng darauf geachtet, dass die Fasern absolut dicht verpackt werden und keine gesundheitsgef√§hrdenden Stoffe hinausgelangen.

Asbestabf√§lle, die w√§hrend einer Schadstoffsanierung anfallen, m√ľssen laut Asbestrichtlinie zwingend √ľber die Sonderm√ľllentsorgung erfolgen!

Sonderdeponie

Möchten Sie Ihre Asbestabfälle selbst auf solch einer Sonderdeponie entsorgen, benötigen Sie mehrere Bescheinigungen. Dazu gehören die Transportgenehmigung, ein Begleitschein sowie der Entsorgungsnachweis.

Was ist beim Umgang mit Asbest zu beachten?

Die Technische Regel f√ľr Gefahrstoffe 519, kurz TRGS 519, regelt die Voraussetzungen im Umgang mit Asbest. Die Vorschrift bestimmt zun√§chst, dass Arbeiten mit Asbest nur von Fachbetrieben durchgef√ľhrt werden d√ľrfen, die von der zust√§ndigen Aufsichtsbeh√∂rde eine entsprechende Zulassung erhalten haben.

Ist Asbest verboten?

Nach der Schweiz und √Ėsterreich im Jahre 1990 wurde die Herstellung und Verarbeitung 1995 auch in Deutschland verboten.¬†Seit 2005 gilt ein EU-weites Verbot.

Warum ist Asbest krebserregend?

Der menschlich Körper ist scheinbar nicht in der Lage, die langen und spitzen Asbestfasern wieder abzubauen oder zu entfernen, weshalb sie im Mesothel hängen bleiben und das Gewebe immer wieder verletzen. Versuche mit Mäusen zeigten, dass diese Verletzungen eine Immunreaktion auslösen:

Entz√ľndungssignale werden ausgesandt und wei√üe Blutk√∂rperchen angelockt.

In einigen Fachartikeln ist zu lesen, dass dadurch:

… Signalstoffe f√ľr die Wundheilung aktiviert werden, die die Zellteilung anregen und damit die Bildung von Tumoren f√∂rdern. Eine H√§ufung von Genver√§nderungen wurden ebenfalls genannt, wodurch das Immunverhalten beeintr√§chtigt wird. …

Das Resultat: Entstehende Tumorzellen werden nicht mehr konsequent bekämpft und es kann Krebs entstehen.

Bis wann wurde in Deutschland Asbest verbaut?

Asbest wurde bis in das Jahr 1993 in Deutschland verbaut, danach folgte das Herstellungs- und Verwendungsverbot von Asbest.

Schadstoffsanierung in Dresden

Stehen sie vor einer Sanierung oder dem Abbruch eines Gebäudes ist es besser, sich im Vorfeld im klaren zu sein, ob der betreffende Gebäudeteil oder das gesamte Haus schadstoffbelastet ist. Ein wichtiger Hinweis auf eine mögliche Verwendung von schadstoffbelasteten Baumaterialien ist das Baujahr des betroffenen Gebäudes oder Gebäudeteils beziehungsweise der Zeitraum von Sanierungen, Umbauten oder Einbauten. Denn Materialien wie PCB, alte Mineralwolle, PAK oder HSM wurden in bestimmten unterschiedlichen Jahren gehäuft verwendet.

In der Regel kann man bei allen vor Gebäuden mit Baujahr oder Sanierungsmaßnahme vor 2000 davon ausgehen, dass sie Baumaterialien aus alter Mineralwolle enthalten, aus denen bei Eingriffen krebserzeugende Faserstäube freigesetzt werden.

Was ist Polychlorierte Biphenyle (PCB)

Polychlorierte Biphenyle sind giftige und krebsausl√∂sende organische Chlorverbindungen. Sie wurden bis in die 1980er Jahre vor allem in Transformatoren, elektrischen Kondensatoren, in Hydraulikanlagen als Hydraulikfl√ľssigkeit sowie als Weichmacher in Lacken, Dichtungsmassen, Isoliermitteln und Kunststoffen verwendet.

Wie wirkt PBC auf unsere Gesundheit?

Typische Auswirkungen einer PCB-Vergiftung sind das Auftreten von Chlorakne, Haarausfall, Hyperpigmentierungen, Leberschäden, Teratogenität und eine Schädigung des Immunsystems (Immuntoxizität).

Die chronische Toxizit√§t macht PCB als Geb√§udeschadstoff, z. B. aus alten, mechanisch zerst√∂rten Kondensatoren, Fugendichtungsmassen (vor allem in Betonbauten aus den 60er und 70er Jahren) oder Akustikdecken, besonders gef√§hrlich, denn f√ľr gew√∂hnlich ist die Aufenthaltsdauer immunschwacher Menschen (also Kinder, kranker und alter Menschen) in Innenr√§umen ohnehin besonders hoch. Aufgrund der Anreicherung im Fettgewebe sind selbst kleinste laufend aufgenommene Mengen sch√§dlich.

Was ist Pentachlorphenol (PCP)

PCP kam wegen seiner fungiziden Wirkung vor allem in Holzschutzmitteln zum Einsatz, beispielsweise in Westdeutschland im Holzschutzmittel Xylamon BV (in Kombination mit Lindan), in der DDR unter anderem in den Mitteln Hylotox IP und Paratectol 9025. In manchen L√§ndern wird PCP jedoch auch heute noch in der Textil- und Lederindustrie sowie als Impr√§gniermittel und zum Bl√§ueschutz f√ľr Holz verwendet. Nachzuweisen ist es u. a. in Textilien aus Naturfasern und Druckfarben.

Der Mensch nimmt PCP auf verschiedenen Wegen auf:
‚ÄĘ Inhalativ: √ľber die Atmung als Dampf oder an Staub gebunden.
‚ÄĘ Oral: mit Nahrungsmitteln oder Hausstaub (v.a. bei Kleinkindern).
‚ÄĘ Dermal: durch Hautkontakt mit Kleidung und Gebrauchsgegenst√§nden, z.B. Bettw√§sche.

Wie wirkt PCP auf unsere Gesundheit?

Das Beschwerdebild einer PCP-Belastung im K√∂rper ist √ľberwiegend unspezifisch und stellt sich in den meisten F√§llen als chronisches Erm√ľdungs- und Ersch√∂pfungssyndrom dar. Weitere Symptome die erw√§hnt werden sind:

  • erh√∂hte Infektanf√§lligkeit,
  • Hautausschl√§ge,
  • Gleichgewichtsst√∂rungen,
  • Schlaflosigkeit,
  • Nachtschwei√ü,
  • M√ľdigkeit,
  • Leistungs- und Konzentrationsschw√§che,
  • Nervenschmerzen,
  • motorische Schw√§che mit Muskel- und Gelenkschmerzen,
  • Appetitlosigkeit,
  • Gewichtsabnahme,
  • √úbelkeit,
  • Durchfall,
  • Erbrechen,
  • Unvertr√§glichkeit von Kaffee und Alkohol,
  • Haarausfall und Kopfschmerzen.

Was ist KMF

K√ľnstliche Mineralfasern (KMF) sind aus mineralischen Rohstoffen synthe¬≠tisch hergestellte Fasern. Hierin unterscheiden sie sich von den Asbestfasern, die als Mineral in der Natur vorkommen und bergm√§nnisch gewonnen werden.

Als Beispiel f√ľr die Zusammensetzung von KMF-Produkten nehmen wir die Zusammensetzung von Glaswolle:

Neben dem Hauptbestandteil von bis zu ca. 70 % Altglaswird f√ľr die Produktion von Glaswolle Sand, Kalkstein und Soda verwendet. Daneben werden je nach Produkt 0,5 bis 7 % Bindemittel (z. B. Phenol- und Harnstoff-Formaldehyd-Harze) sowie ca. 0,5 % Schmelzmittel (z. B. Mineral√∂le, Silikon√∂le und Silikonharze) zugesetzt.

Wie wirkt KMF auf unsere Gesundheit?

Eine gesundheitssch√§digende Wirkung kann bei KMF durch Einatmen auftreten. Vor allem dann, wenn die Fasern kritische kleine Abmessungen aufweisen, √§hnlich wie bei Asbest wirken sie dann krebserzeugend. Auch im Feinstaubbereich, sind sie besonders sch√§dlich f√ľr die Lunge. Bei Hautkontakt k√∂nnen KMF Juckreiz ausl√∂sen.

Was ist Lindan

Besonders in den siebziger und achtziger Jahren wurde PCP (Pentachlorphenol) zusammen mit Lindan in Holzschutzmitteln verwendet. Seit dieser Zeit schlummern in vielen alten Holzverkleidungen Altlasten an Giften, die auch heute noch in die Raumluft gelangen und weiterhin gesundheitliche Probleme hervorrufen können.

Wie wirkt Lindan auf unsere Gesundheit?

Lindan wirkt wie PCP neurotoxisch. Allerdings wird dessen Toxizität etwas niedriger als die von PCP eingeschätzt.

  • Kopfschmerzen
  • √úbelkeit
  • Erbrechen
  • Schwindel
  • Zittern
  • Kr√§mpfe
  • Erh√∂hung der Leberwerte
  • reversible (umkehrbare) Vergr√∂√üerung der Leber
  • motorischen St√∂rungen
  • psychischen Ver√§nderungen

Was ist PAK (Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe)

Es gibt viele verschiedene poly¬≠zyklische aromatische Kohlen¬≠wasser¬≠stoffe. Bekannt ist Naph¬≠thalin, fr√ľher in Mottenkugeln verwendet und f√ľr deren eigenen Geruch verantwort¬≠lich. PAK sind in Erd√∂l vorhanden, ebenso in Kohle und dort vor allem im Steinkohle¬≠teer. Sie entstehen beispiels¬≠weise, wenn Holz oder Kohle unvoll¬≠st√§ndig verbrennt.

Wie wirkt PAK auf unsere Gesundheit?

Die Wirkung auf den Menschen h√§ngt stark von der Zusammensetzung der PAK ab. PAK entfetten die Haut, f√ľhren zu Hautentz√ľndungen, k√∂nnen Hornhautsch√§digungen hervorrufen, die Atemwege, Augen und den Verdauungstrakt reizen. Das Einatmen, die Aufnahme durch den Mund oder die Haut kann zu Gesundheitssch√§den f√ľhren.

Hauptsächlich von Betroffenen genannte Symptome:

  • Haut- u. Schleimhautreizungen
  • Hautausschl√§ge
  • rezidivierende und/oder langdauernde Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege
  • vermehrte und/oder langdauernde Allgemeininfekte
  • √úbelkeit/ Erbrechen/ Durchf√§lle
  • spontanes Nasenbluten
  • starkes (n√§chtliches) Schwitzen
  • Haarausfall
  • Kopfschmerzen
  • auffallende Mattigkeit, M√ľdigkeit
  • Gliedertaubheit, -zittern
  • Glieder- u. Muskelschmerzen

Einige PAK sind beim Menschen eindeutig krebserzeugend (z.B. Lungen-, Kehlkopf-, Hautkrebs). Die Möglichkeit der Fruchtschädigung oder Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit besteht.

Was versteht man unter HSM (Holzschutzmittel)

Holzschutzmittel wurden bereits seit √ľber 100 Jahren im Baubereich eingesetzt. Diese besitzen fungizide und insektizide Wirkungen zum Schutz des Holzes. Alte HSM beinhalteten h√§ufig Stoffe wie Lindan, DDT und PCP die bereits seit mehreren Jahren nicht mehr hergestellt werden d√ľrfen. Im Umgang mit HSM belasteten Materialien sind ebenfalls besondere Schutzma√ünahmen gem√§√ü Gefahrstoffverordnung zu beachten.

Wie wirkt HSM auf unsere Gesundheit?

H√§ufig treten erst Jahre sp√§ter Symptome auf, die jedoch nicht sofort mit der Belastung eines Holz¬≠schutz¬≠mittels in Verbindung gebracht werden. Die Symptome, die mit lang anhaltenden Holz¬≠schutz¬≠mittel¬≠belastungen, vor allem mit PCP, Lindan und DDT, in Zusammen¬≠hang gebracht werden, sind breit gef√§chert, sie reichen von Haut¬≠erkrankungen √ľber Leber¬≠st√∂rungen bis zur Schw√§chung des Immun¬≠systems. Betroffene klagen oft √ľber Konzentrations¬≠st√∂rungen, Kopf¬≠schmerzen, Gereiztheit, Leistungs¬≠schw√§che, M√ľdig¬≠keit und Schlafst√∂rungen.

Was ist HCHO (Formaldehyd)

Formaldehyd (HCHO) ist einer der bekanntesten und am besten erforschten Schadstoffe in der Luft von Innenr√§umen. Durch ihre vielf√§ltige industrielle Anwendung bei der Herstellung von Holzwerkstoffen, D√§mmmaterialien, Farben und Reinigungsmitteln ist die Substanz in der Raumluft √ľblicherweise nachweisbar. Holzwerkstoffe (Spanplatten, beschichtete Spanplatten, Tischlerplatten, Furnierplatten, Faserplatten) bzw. Produkte aus Holzwerkstoffen wie z. B. M√∂bel, T√ľren, Paneele sind nach wie vor die wichtigsten Quellen f√ľr Formaldehyd in Innenr√§umen.

Wie wirkt HCHO auf unsere Gesundheit?

Ab gewissen Konzentrationen von Formaldehyd wird es von empfindlichen Personen als stechend riechend wahrgenommen. Die Auswirkungen von Formaldehyd auf den menschlichen K√∂rper bei erh√∂hten Konzentrationen wird besonders im Nasenrachenraum, als krebserregend eingestuft, da das Formaldehyd hier beim Einatmen direkt mit der Schleimhaut in Ber√ľhrung kommt.

Was ist der DDT-Schadstoff?

Dichlordiphenyltrichlorethan, abgek√ľrzt DDT, ist ein Insektizid, das seit Anfang der 1940er-Jahre als Kontakt- und Fra√ügift eingesetzt wird. Wegen seiner guten Wirksamkeit gegen Insekten, der geringen Toxizit√§t f√ľr S√§ugetiere und des einfachen Herstellungsverfahrens war es jahrzehntelang das weltweit meistverwendete Insektizid. Allerdings reicherte es sich wegen seiner chemischen Stabilit√§t und guten Fettl√∂slichkeit im Gewebe von Menschen und Tieren am Ende der Nahrungskette an.

Wie wirkt DDT auf unsere Gesundheit?

Das Pflanzenschutzmittel DDT steht neben einer Vielzahl von weiteren Umweltgiften im Verdacht, hormonelle St√∂rungen hervorzurufen. Diese hormonell wirksamen Schadstoffe, werden als endokrine Disruptoren oder Xenohormone bezeichnet. DDT kann durch Abw√§sser in die Umwelt gelangen. Diese Schadstoffe werden verd√§chtigt bei Menschen eine Minderung der Fruchtbarkeit sowie Hoden-, Prostata- und Brustkrebs hervorzurufen. √Ąhnliche¬† Schadstoffe, die zu dieser Gruppe gez√§hlt werden, sind Polychlorierte Biphenyle (PCB), die als Weichmacher in Lacken, Kunstoffen und Isoliermitteln verwendet wurden. Die vollst√§ndigen Gesundheitsgefahren, die von diesen Schadstoffen ausgehen, sind allerdings noch weitgehend unerforscht.

Schimmelpilz Sanierung in Dresden

Momentan sind √ľber 100.000 unterschiedliche Schimmelpilz-Arten bekannt, manche davon sind ungef√§hrlich, andere hingegen hochgradig gesundheitsgef√§hrdend. Das trifft auf viele der verbreiteten Schwarz-, Rot- oder Gr√ľnschimmelarten zu, die sich bevorzugt an W√§nden und Decken ausbreiten. Es gibt auch Schimmelarten, bei denen ein Befall f√ľr die Bewohner nicht erkennbar ist, sie k√∂nnen nur durch Raumluftanalysen und Materialproben nachgewiesen werden.

Grenzwerte, wie viele Schimmelsporen in der Luft sein d√ľrfen, gibt es nicht. Wird Schimmelbefall entdeckt, gilt das Vorsorgeprinzip: Auch kleinere Schimmelsch√§den sollten sicherheitshalber schnell fachgerecht beseitigt werden.

Was verursacht Schimmel?

Schimmel in der Wohnung entsteht immer dann, wenn feuchte Luft auf n√§hrstoffreiche Untergr√ľnde st√∂√üt. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Hausbesitzer zu wenig L√ľften oder nicht heizen. Auch bauliche M√§ngel wie W√§rmebr√ľcken oder unsachgem√§√ü ausgef√ľhrte D√§mmarbeiten k√∂nnen eine Ursache f√ľr den Schimmelbefall sein. Abhilfe schafft oft schon ein angepasstes Verhalten. Dabei kommt es darauf an, die Raumtemperaturen nicht zu niedrig einzustellen und vor allem im Winter regelm√§√üig zu l√ľften.

Wie kann Schimmel entstehen?

Hier können wir hauptsächlich drei Faktoren nennen, die der Schimmel zum Wachsen bzw. zum sichtbaren Entstehen braucht. Die wesentlichen Faktoren, die Schimmelpilze zur Entstehung brauchen sind:

  • N√§hrstoffe

Er wächst auf Zement, Beton, Gipskarton, Tapeten, Holz aller Art, Leder, Farbe und sogar auf Kunststoffen.

  • warmen Temperaturen

Schimmel ist auch hier nicht sonderlich anspruchsvoll, aber bei Temperaturen zwischen 15¬į bis 30¬į Celsius gedeiht er am Besten.

  • hohe Luftfeuchte

Schimmel ben√∂tigt auf einer Oberfl√§che eine Feuchtigkeit von 80 % bzw. eine Luftfeuchtigkeit von deutlich √ľber 65 %, um zu wachsen.

Wie viele Arten von Schimmelpilzen gibt es?

Es gibt Vermutungen dar√ľber, wie viele Schimmelpilzarten es wirklich gibt, Sch√§tzungen liegen hier bei bis zu 250.000 Arten, wovon bisher 100.000 identifiziert werden k√∂nnen.

In Häusern & Wohnungen werden folgende Schimmelpilze häufig gefunden:

Bei welcher Temperatur bildet sich Schimmel?

Schimmelpilze k√∂nnen bei Temperaturen von 0 bis 60 ¬įC wachsen, am schnellsten zwischen 20 und 25 ¬įC.

Welche Temperatur tötet Schimmel?

Die meisten Arten k√∂nnen Temperaturen √ľber 50 ¬įC kaum mehr ertragen, auch die extrem widerstandsf√§higen Arten k√∂nnen bei Temperaturen von √ľber 70 ¬įC nicht √ľberleben.

Was kann man gegen Schimmelbildung unternehmen?

Bei niedriger Luftfeuchtigkeit und angemessener Raumtemperatur haben Schimmelpilze so gut wie keine Chance. Deshalb sollten Sie regelm√§√üig sto√ü-l√ľften und in den Wintermonaten bewusst heizen.

Bei welcher relativen Luftfeuchtigkeit entsteht Schimmel?

Die meisten Schimmelpilze wachsen bei 80 bis 85 % relativer Luftfeuchte. Unter Ausnahmebedingungen kann sich Schimmel aber auch bereits bei 65 % oder bis annähernd 100 % relativer Luftfeuchte entwickeln.

Ab wann spricht man von einer zu hohen Luftfeuchtigkeit?

Bei Zimmertemperatur wird Schimmelwachstum durch Luftfeuchten von mehr als 60% stark beg√ľnstigt.

Was bedeutet eine Luftfeuchte von 100%?

Die absolute Luftfeuchtigkeit meint die absolute Menge Wasser, die die Luft aufnehmen kann. Wenn die 100% erreicht sind lagert sich Wasser an Kondenzstellen ab.

Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit senken?

Austausch der feuchten Luft durch t√§glich mehrmaliges Sto√ül√ľften. Dauerbel√ľftung f√ľhrt zum Ausk√ľhlen der W√§nde und unn√∂tigem Energieverbrauch. Ausreichendes Heizen: Warme Luft nimmt Feuchtigkeit auf.

Wie kann ich die Luftfeuchtigkeit messen?

Wenn Sie die Luftfeuchtigkeit messen möchten, sollten Sie ein Hygrometer möglichst mittig im Raum platzieren. Halten Sie auf jeden Fall genug Abstand zu Heizkörpern und Fenstern, da hier die Messwerte verfälscht werden.