Asbestsanierung in Dresden

Gerade bei Ă€lteren HĂ€usern wurden frĂŒher Bau-und DĂ€mmstoffe benutzt, die heute als gesundheitsgefĂ€hrdend eingestuft werden. Aufgrund der eindeutig festgestellten Gesundheitsgefahren, die von Asbest ausgehen, ist der Einsatz heute in vielen LĂ€ndern verboten – unter anderem in der ganzen EU.

In Deutschland unterliegt die Asbestsanierung der TRGS 519 (Technische Regeln fĂŒr Gefahrstoffe: Asbest).

Unsere erfahrenen Sanierungsleiter haben die erforderliche Sachkunde nach TRGS 519 sowie jahrelange Erfahrung im Umgang mit asbesthaltigen Baustoffen.

Wir sind Experten in Sachen schĂ€dliche Stoffe und Schadstoffsanierung. SchĂŒtzen Sie Ihre Gesundheit und vertrauen unserem Fachpersonal. Wir kennen die geltenden Vorschriften und wissen, wie man mit gefĂ€hrlichen Stoffen umgeht und diese fachgerecht entsorgt.

Was ist Asbest?

Unter dem Begriff Asbest ist eine Gruppe natĂŒrlich vorkommender faserförmiger Minerale zusammengefaßt. Aufgrund ihrer Eigenschaften – nicht brennbar, reiß- und zugfest, flexibel, elastisch, isolierend zu sein – kamen sie in Industrie und Gewerbe vielfĂ€ltig zum Einsatz. Aber auch im hĂ€uslichen Bereich gibt bzw. gab es fĂŒr etliche Asbestprodukte Verwendungsmöglichkeiten.

Asbest wird zunĂ€chst bergbaulich in Untertage- oder Übertageminen abgebaut und gefördert. Im Asbestwerk wird dann durch Abspaltung nichtfaserigen Materials der Asbest gewonnen.

Esse mit Asbest abgedichtet

Woraus besteht Asbest?

Folgende Minerale und Mineralgruppen kommen in Asbest-Form, also feinfaserig vor:

  • Klinochrysotil oder Chrysotil (weißer Asbest), die industriell am meisten verwendete Asbestart
  • Grunerit  = Ferro-Anthophyllit (brauner Asbest)
  • Mysorit (brauner Asbest)
  • Magnesioriebeckit (blauer Asbest)
  • Tremolit
  • Aktinolith
  • Anthophyllit

Welche gesundheitlichen Folgen hat Asbest?

Die feinen Asbestfasern sind fĂŒr das menschliche Auge unsichtbar. Wenn sie in die Lunge gelangen, können sie aufgrund ihrer Faserstruktur – oft erst nach 20 – 30 Jahren schwere Erkrankungen der Lunge, des Rippen oder Bauchfells bis hin zum Lungenkrebs auslösen. (So berichtet die Fachpresse) Asbest zĂ€hlt deshalb gemĂ€ĂŸ Gefahrstoffverordnung zu den krebserzeugenden Stoffen.

Das Einatmen von Asbestfeinstaub kann hauptsÀchlich drei Erkrankungen hervorrufen:

  • Asbestose: Punktuelle VerhĂ€rtungen des Lungengewebes.
  • Lungenkrebs, hĂ€ufig in Verbindung mit Asbestose, Latenzzeit (Zeit bis zum Auftreten der Erkrankung) 20–30 Jahre, Raucher sind besonders betroffen.
  • Krebs des Rippen-/Bauchfells ( Mesotheliom), Latenzzeit 30–40 Jahre.

Wer ist durch ASBEST besonders gefÀhrdet?

Ein besonders hohes Risiko von Asbest besteht hauptsĂ€chlich im Bau- und im Abbruchgewerbe. Durch regelmĂ€ĂŸigen Kontakt mit Asbest und oft mangelndem Arbeitsschutz sind in diesen Berufsgruppen Krankheiten, die durch Asbest hervorgerufen wurden, sehr hĂ€ufig. Aber auch im Heimwerkerbereich oder Mitarbeiter von Hausmeisterdiensten sind gehĂ€uft Asbestkrankheiten zu finden. Heimwerker kommen mit dem Asbest meist bei kleineren Umbauarbeiten, wie das Abreißen einer Zwischendecke etc. in Kontakt.

Wie kann man Asbest erkennen?

Hallen mit AsbestdÀchern

Werkstoffe zu erkennen, die Asbest enthalten ist oft nicht so einfach wie man denkt. Wissen ĂŒber Baustoffe, ihre Zusammensetzung und die ZeitrĂ€ume in denen sie hergestellt wurden ist hier ein Vorteil.

Wurde Ihr Haus samt Dach im Zeitraum zwischen 1900 und 1993 errichtet, ist die Gefahr sehr hoch, dass Asbest verbaut wurde.

Schwach gebundenes Asbest

Schwach gebundenes Asbest findet man meist in Isolierungen, DĂ€mmungen, Brandschutz- Verkleidungen oder Klappen und Dichtungen. Diese wurden in frĂŒheren Jahren auf Grund ihrer Haltbarkeit und FeuerbestĂ€ndigkeit von Asbest oft verwendet. Dieses ist besonders gefĂ€hrlich, da bereits ohne Krafteinwirkung von außen Asbestfasern in die Luft gelangen können.

Asbest in Reinform erkennen

In HĂ€usern mit alten Öfen und Kaminen sind oft AsbestschnĂŒre zum Abdichten der Rohre verbaut wurden. Ebenfalls findet man Asbest in Reinform auch in feuerfesten Textilien und FĂŒllstoffen.

Es ist Ă€hnlich gefĂ€hrlich, wie Asbest in schwach gebundener Form, da das Material sehr faserig ist und sich leicht kleine StĂŒcke ablösen können.

Stark gebundenes Asbest erkennen

Stark gebundenes Asbest kommt z. B. vor in Dacheindeckungen, Deckenplatten oder Wandverkleidungen. Im Gegensatz zur schwach gebundenen Variante können Asbestfasern beim stark gebundenen Asbest nur entweichen, wenn Sie die Werkstoffe von außen bearbeiten oder diese sich witterungsbedingt auflösen.

Wie kann man Asbest entsorgen?

Die Entsorgung von Asbest sollte man Spezialisten ĂŒberlassen. Auf keinen Fall sollte diese Arbeit eigenstĂ€ndig verrichtet werden. Dies kann tödlich sein. Spezialisten verfĂŒgen ĂŒber eine Lizenz und sind staatlich geprĂŒft, um derartigen TĂ€tigkeiten auszuĂŒben.

Schadstoffhaltige AbfĂ€lle, zu denen Asbest zweifellos gehört, sind Sache der SondermĂŒllentsorgung. Diese Form der Entsorgung sollte von Fachpersonal sorgfĂ€ltig ĂŒberwacht und dokumentiert werden. Dabei wird streng darauf geachtet, dass die Fasern absolut dicht verpackt werden und keine gesundheitsgefĂ€hrdenden Stoffe hinausgelangen.

AsbestabfĂ€lle, die wĂ€hrend einer Schadstoffsanierung anfallen, mĂŒssen laut Asbestrichtlinie zwingend ĂŒber die SondermĂŒllentsorgung erfolgen! Möchten Sie Ihre AsbestabfĂ€lle selbst auf solch einer Sonderdeponie entsorgen, benötigen Sie mehrere Bescheinigungen. Dazu gehören die Transportgenehmigung, ein Begleitschein sowie der Entsorgungsnachweis.

Was ist beim Umgang mit Asbest zu beachten?

Die Technische Regel fĂŒr Gefahrstoffe 519, kurz TRGS 519, regelt die Voraussetzungen im Umgang mit Asbest. Die Vorschrift bestimmt zunĂ€chst, dass Arbeiten mit Asbest nur von Fachbetrieben durchgefĂŒhrt werden dĂŒrfen, die von der zustĂ€ndigen Aufsichtsbehörde eine entsprechende Zulassung erhalten haben.

Ist Asbest verboten?

Nach der Schweiz und Österreich im Jahre 1990 wurde die Herstellung und Verarbeitung 1995 auch in Deutschland verboten. Seit 2005 gilt ein EU-weites Verbot.

Warum ist Asbest krebserregend?

Der menschlich Körper ist scheinbar nicht in der Lage, die langen und spitzen Asbestfasern wieder abzubauen oder zu entfernen, weshalb sie im Mesothel hĂ€ngen bleiben und das Gewebe immer wieder verletzen. Versuche mit MĂ€usen zeigten, dass diese Verletzungen eine Immunreaktion auslösen: EntzĂŒndungssignale könnten ausgesandt und weiße Blutkörperchen angelockt werden.

In einigen Fachartikeln ist zu lesen, dass dadurch: … Signalstoffe fĂŒr die Wundheilung aktiviert werden, die die Zellteilung anregen und damit die Bildung von Tumoren fördern können. Eine HĂ€ufung von GenverĂ€nderungen wurden ebenfalls genannt, wodurch das Immunverhalten beeintrĂ€chtigt werden soll.

Bis wann wurde in Deutschland Asbest verbaut?

Asbest wurde bis in das Jahr 1993 in Deutschland verbaut, danach folgte das Herstellungs- und Verwendungsverbot von Asbest.

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Ganz egal, wofĂŒr sie unseren Service in Dresden benötigen. Wir sind ihr zuverlĂ€ssiger Partner in Sachen Asbest-, Schadstoff und Schimmelpilzsanierungen. Fragen Sie uns einfach. Wir beraten Sie gern.

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